Roßdorf ist bunt, engagiert und fröhlich! Begegnungsfest des Arbeitskreises Asyl Roßdorf-Gundernhausen">Begegnungsfest 2019

Roßdorf ist bunt, engagiert und fröhlich! Begegnungsfest des Arbeitskreises Asyl Roßdorf-Gundernhausen

Was macht ein tolles Fest aus? Leckeres Essen und Trinken, Spielen, Lachen, Tanzen und Singen… springende Kinder und Menschen im Gespräch: BEGEGNUNG eben und zusammen feiern! Genau das erlebten die rund 80 Gäste und Engagierten beim diesjährigen Begegnungsfest des Asylkreis Roßdorf und Gundernhausen am 7. September 2019. Erstmals im Elisabeth-Haus bot das Haus der Evangelischen Kirche den idealen Raum, trotz wechselhaftem Wetter. Für ein üppiges internationales Buffet mit Spezialitäten aus Somalia, Eritrea und Syrien sorgte eine engagierte Kochgruppe seit dem Vortag. Die schwungvolle Trommelgruppe I NIMBARA sowie Chris Jeffries mit Akkordeon, Gitarre und Gesang brachten den gut besetzten Saal in Schwung. Tanz und gemeinsames Spiel setzten nicht nur die vielen Kinder in Bewegung.

Wer sich in die zauberhaft bunten Fotos der Ausstellung vom „Tupfeltag“ vertiefte, konnte sich von der (Farben-)Freude der Bilder berühren lassen. Unter dem Motto „wir sind nicht weiß, wir sind nicht schwarz, wir sind bunt und einzigartig“ hatten Frauen ihre Körper bemalt und professionelle, großformatige Fotos gemacht, die im großen Saal über den Besucherköpfen hingen.

Die Poster der Aktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ luden zur Besinnung ein, warum er/sie sich für ein „buntes Roßdorf“ engagiert. Die Anwesenden waren eingeladen, sich mit einem persönlichen Statement und zu beteiligen. So entstanden 15 weitere Porträts aus unserer Gemeinde.

Pfarrer Seeger und Bürgermeisterin Sprößler dankten mit ermutigenden und anerkennenden Worten allen Unterstützer*innen und Engagierten für ihre Zusammenarbeit und ihre vielfältigen Beiträge zu einem rundum gelungenen Fest. Diese wiederum bedankten sich beim Friedenskreis der Ev. Kirchengemeinde für eine Spende zur Weiterarbeit.

Susanne Felger, Asylkreis Roßdorf-Gundernhausen

Ehrenamtliche starten das Projekt „Menschen unterwegs“ in Roßdorf und Gundernhausen Hinter jeder Figur steht ein Mensch. Hinter jeden Menschen steht eine Geschichte">Menschen unterwegs

Ehrenamtliche starten das Projekt „Menschen unterwegs“ in Roßdorf und Gundernhausen Hinter jeder Figur steht ein Mensch. Hinter jeden Menschen steht eine Geschichte

Der Arbeitskreis Asyl Roßdorf-Gundernhausen startete am 17.11. während des Café International das Projekt „Menschen unterwegs“ in unserer Gemeinde.

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. 60 Millionen individuelle Geschichten. Geschichten, die jeder hören sollte. Die niederländische Künstlergruppe „Power of Art House“ möchte diesen Menschen mit den Figuren, ein Gesicht geben. Jede Figur ist einer realen Person nachempfunden, zu der es auf der Internetseite www.movingpeople.nu Geschichten aus den Niederlanden und Belgien zu lesen gibt. Indem wir ihre Geschichten erzählen, wollen wir Augen öffnen, Verständnis wecken, Empathie fördern und den sozialen Zusammenhalt stärken.

Mit Zustimmung der Künstlergruppe und Unterstützung des Koordinationskreises Asyl Darmstadt und Umgebung konnten wir in Roßdorf das Projekt „Menschen unterwegs“ starten. Auch hier steht hinter jeder Figur ein Mensch. Hinter jeder Figur steht jetzt auch eine Geschichte, die Susanne Felger aus unserem Arbeitskreis Asyl nach Interviews mit Geflüchteten, die in der Gemeinde leben, geschrieben hat. Wir freuen uns sehr, dass die Bürgermeisterin, Christel Sprößler, das Projekt als Schirmherrin unterstützt. Ab Montag werden auch im Rathaus Figuren des Projekts Platz nehmen. Auf der Homepage https//arbeitskreis-darmstadt.de/mp haben wir alle Geschichten veröffentlicht. Bei den Figuren liegen an den meisten Orten in der Gemeinde unsere Info-Mappen mit den Geschichten aus.

100 Figuren werden die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Asyl an Orten in der Gemeinde z. B. auf Bänken und Mauern, in Geschäften und Arztpraxen verteilen. Wer eine Figur entdeckt, kann sie gerne mitnehmen und an einen anderen Ort setzen. Die Organisatoren des Straßenkunstprojekt freuen sich, wenn mit Fotos der Figuren über Instagram #menschenunterwegs gezeigt wird, wo die „Menschen unterwegs“ sind, gerne mit Ortsangabe. Sie können die Fotos auch an j.quaiser@gmx.de e-mailen.

Jutta Quaiser, Arbeitskreis Asyl Roßdorf-Gundernhausen